• Sommersemester 2009

    RFID-unterstützte Verwaltung der Technikausleihe 2009

    Alexander Heinemann, Pengfei Dong, Joachim Schade

    Bei diesem Projekt wurde die Umsetzbarkeit eines RFIDbasiertem Ausleihsystems untersucht, um den Ausleihvorgang der Technikausgabe des Fachbereichs Kommunikation zu optimieren. Dabei lag die Hauptaufgabe des Projektes in der Recherche nach geeigneter Hardware.

    Der Fachbereich Kommunikation und Medien der Hochschule Magdeburg Stendal verfügt über eine Medienausleihe, um Studenten und Hochschulmitarbeiter die für das Studium benötigte Medientechnik (Videokameras, Tontechnik,…) zur Verfügung zu stellen.

    Der Bestand der Ausleihe umfasst rund 1000 Artikeln, die einzeln oder als Set ausgeliehen werden. Um sich Technik ausleihen zu können, muss zuvor ein fristgerechter Antrag in Papierform eingereicht werden, auf dem alle auszuleihenden Geräte vermerkt sind.

    Beim Ausleihen erhält der Antragsteller dann alle beantragten Komponenten, für deren rechtzeitige und komplette Rückgabe er verantwortlich ist.

    Abbildung 1: Arbeitsplatz in der Technikausleihe
    für die Abholung und Rücknahme

    Da der gesamte Ausleihvorgang mit einem aufwendigen Formularwesen verbunden ist, war das Ziel des Projektes die Vereinfachung dieses Vorgangs durch die Implementierung einer webgestützten Ausleihsoftware. Damit hierbei nicht jeder Artikel, manuell und einzeln verbucht werden sollte, wurde auch nach einer Möglichkeit zur automatischen Erfassung der Medientechnik gesucht. Aus diesem Grund wurde im Masterstudiengang RFID (Nahbereichsfunk / Funkidentifikation) das Projekt: “RFID-unterstützte Verwaltung der Technikausleihe“ gestartet, in dem die Machbarkeit und ein Konzept für die Umsetzung erarbeitet werden sollte.

    Die Grundidee hierbei war es, jeden Artikel der Medienausleihe mit einem RFID-Transponder zu versehen und Sets bzw. Teile, die nur gemeinsam verwendet werden können, in Gruppen zusammenzufassen. Dadurch sollte es außerdem möglich sein, schon bei der neueingeführten Onlinereservierung der Komponenten, eine Vollständigkeits- und Verfügbarkeitsprüfung der ausgewählten Hardware durchzuführen.

    Die Hauptaufgabe des Projektes lag somit in der Recherche nach geeigneter RFID-Hardware und die Umsetzung eines Prototyps, der am Ende aus einer PHP basierten Software und dem UHF RFID-Lesegerät Simatic RF660R bestand. Ausführliche Testreihen unter realen Bedingungen zur Erfassungsgenauigkeit der Transponder konnten aufgrund der zeitlich befristeten Ausleihdauer des UHF RFID-Lesegerät jedoch nicht durchgeführt werden. Des Weiteren wurde an einem Konzept gearbeitet, um einen Diebstahl in der Medientechnik vorzubeugen, jedoch wurde diese Aufgabe aus zeitlichen Gründen nicht näher betrachtet.

  • Sommersemester 2010

    Automatisierung der Technikausleihe mittels RFID 2010

    Henry Adam, Mathias Fricke, Jens Kosmalla, Wang Tao, Christian Zickenrott

    Bei der Weiterführung des Vorgängerprojektes, lag der Schwerpunkt in der Umsetzung eines geeigneten Prototyps und dem Test verschiedener Antennenpositionierungskonzepte, um eine Möglichst hohe Lesegenauigkeit zu erreichen.

    Das Projekt „Automatisierung der Technikausleihe mittels RFID 2010“ ist die Fortsetzung und Erweiterung des Vorgängerprojektes „RFID-unterstützte Verwaltung der Technikausleihe 2009“ des Masterstudienganges RFID (Funkidentifikation/ Nahbereichsfunktechnik) der Hochschule Magdeburg-Stendal. Aufbauend auf der Arbeit der Vorgängergruppe wurde der Prototyp zur Automatisierung der Technikausleihe weiter entwickelt. So wurde das UHF-RFID-Lesegerät „Infinity 510“ der Firma „Sirit“ gekauft und die nötigen Treiber in PHP geschrieben. Des Weiteren wurde ein Konzept zur softwaretechnischen Umsetzung der Ausleihsoftware entwickelt, um die Integration der RFID-Technik in die bestehende Onlineausleihe zu ermöglichen.

    Abbildung 1: Konzept der Antennenanordnung

    Um eine hohe Erfassungsgenauigkeit der Transponder zu gewährleisten, wurden umfangreiche Tests unter realen Bedingungen mit einem Kameraset, dass in einem Metallkoffer transportiert wird, durchgeführt. Dabei wurden auch verschiedene Varianten der Antennenpositionierung und der Befestigung der Transponder untersucht. Die besten Ergebnisse brachte eine Antennenanordnung, bei der eine Antenne unter dem Rückgabe- bzw. Ausleihtisch befestigt ist und eine zweite Antenne über dem geöffneten Metallkoffer bewegt wird.

    Des Weiteren wurde ein Konzept zur Vorbeugung von Diebstählen in der Medienausleihe erstellt, welches auf dem Prinzip der Warensicherung eines Kaufhauses beruht.

  • Sommersemester 2011

    Automatisierung der Technikausleihe mittels RFID 2011

    Maik Richter, Karsten Zieprich

    Aufbauend auf den Vorgängerprojekten aus 2009 und 2010, wurden in dieser Weiterführung die Antennenkonzepte weiter Untersucht und neue Transponder getestet, um die Detektionsgenauigkeit der Multimediageräte zu optimieren.

    Das Projekt „Automatisierung der Technikausleihe mittels RFID 2011“ ist die Fortsetzung und Erweiterung des Vorgängerprojektes „Automatisierung der Technikausleihe mittels RFID 2010“ des Masterstudienganges RFID (Funkidentifikation / Nahbereichsfunktechnik) der Hochschule Magdeburg-Stendal. Aufbauend auf der Arbeit der Vorgängergruppe wurde in dieser Projektarbeit verstärkt auf die Untersuchung verschiedener Transponder und der Positionierung der Antennen eingegangen.

    So wurden die Antennenpositionierungs-Konzepte der Vorgänger näher untersucht und in Bezug auf die Erfassungsgenauigkeit optimiert. Dabei entstand ein neues Konzept mit einer Antenne im Inneren eines Metallkoffers, das jedoch zu kostenintensiv erschien, da für jeden Koffer eine eigene Antenne benötigen wird.


    Abbildung 1: Testaufbau mit interner Antenne

    Ebenfalls wurde die Ausleihsoftware überarbeitet und eine Schnittstelle zum bestehenden Onlineservice der Technikausleihe definiert.

    Ein weiterer Aufgabenbereich war die Untersuchung neu erworbener Transponder auf ihre Lesbarkeit bei den verschiedenen Positionierungskonzepten der Antennen. Die Ergebnisse hierbei waren, dass bei geschlossenem Koffer keine Transponder erkannt werden und der Metallkoffer zum auslesen der Tag-IDs geöffnet sein muss.